Vegetarier Only

Alles über das Leben eines Vegetariers
 


Archiv: Februar, 2010

Dass wir in Anbetracht des Weltklimas was an unserem Konsumverhalten ändern müssen, ist allen klar. Wie sehr das mit der eigenen Ernährung zusammen hängt, leider nicht. Andere wiederum setzen sich gegen die Missstände in der Tierhaltung Chinas ein und übersehen dabei, dass auch der eigene Fleischkonsum Opfer zollt. Um das Bewusstsein für diese Verantwortung zu schärfen, findet alljährlich das Meatout Aktionswochenende statt, Macht alle mit!

Der Umwelt zuliebe... ©Flickr.com/Takver

Der Vegetarierbund ruft zum fleischfreien Aktionswochenende auf

Vor kurzem habe ich euch ja schon die veganen Schnupperwochen in Berlin vorgestellt. Nun gibt es wieder ein Event, zu dem ihr euch eingeladen fühlen dürft. Und das tolle daran: Alle können mitmachen!

Der Meatout 2010 wird auch dieses Jahr wieder mit vielen zahlreichen Aktionen für Aufsehen sorgen und die Sensibilität für Themen wie Tierrechte, Fleischkonsum, Klimawandel, Massentierhaltung und Vegetarisums/Veganismus, um nur einige zu nennen, zu wecken versuchen. weiterlesen »


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Bald ist es wieder soweit: Die ersten Blümlein sprießen, die Vögelchen singen, die Tage werden wieder länger und ich, - ich sitze im Bus ganz alleine. Warum? It’s Bärlauch-time…

Bärlauch mag es schattig   ©Flickr.com/schulle77

Bärlauch Saison: Wilde Würze aus dem Wald

Bärlauch – das Trend-Lebensmittel der letzten Jahre, das sogar dem Ruccola noch den Rang abläuft, steht auch in der vegetarischen Küche ganz hoch im Kurs - zumindest in meiner. Und das nicht ohne Grund! Das leckere Wildgewürz peppt jedes Gericht auf und ist dabei milder als Knoblauch. Trotzdem kann es der Geruch ganz schön in sich haben, weswegen das köstliche Kraut auch Wildknoblauch genannt wird. Also gemach, falls ihr nach dem Essen noch ein Date habt! weiterlesen »


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U Bahn Plakate hier, Schlagzeilen Overkill da. Nein, es hat nicht wieder ein teurer Luxus-Designer eine schreckliche Kollektion für H&M kreiert, MC Donalds hat jetzt wieder einen Veggie Burger. Den hat der Fastfood Konzern jedoch nicht ins Programm genommen, weil ihm Tiere so Leid tun, weswegen wohl die meisten Veggies den Laden weiterhin boykottieren. Und wer trotzdem manchmal Lust auf lecker Burger hat, der kann sie sich nach diesem Rezept ganz leicht selber brutzeln.

Veggie Burger    ©Flickr.com/Lara604

Veggie Burger bei Mc Donalds

Veggie Burger heißt der neue Versuch von Mc Donalds das Fetti-Image loszuwerden und vor allem eine neue Zielgruppe zu locken, die den Pamp - Verzeihung - Burger bisher nicht schlucken wollte: Frauen kaufen anscheinend weniger bei der Fastfood kette ein als Männer.

Mit dem Veggie Burger sollen also nicht so sehr Vegetarier angeworben werden (den Veggie Burger gab es in den 90ern schon mal, und er wurde wegen mangelnder Nachfrage aus dem Programm genommen) sondern Menschen, die sich vor dem Super-size-me Effekt fürchten. weiterlesen »


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Tofu ist super, weil er nach nichts schmeckt. Was daran so super ist? Na, dass er sich so sehr gut als neutrale Zutat eignet, um ihn geschmacklich zu pimpen und dadurch besonders vielseitig einsetzbar ist. Z.B. In Rühr-Tofu – einer veganen Alternative zu Rührei. Und bevor jetzt hier jemand mit „Nänänä, ich esse ja eh nur Bio-Eier aus Freilandhaltung“ Trara kommt, noch ein paar Infos vorweg.

Rühr Tofu    ©Flickr.com/yuko chan

Warum keine Eier?

Wer Eier isst, unterstützt genau so wie beim Fleischkonsum die Ausbeutung und auch den Tod von Tieren. Von Massentierhaltung in Legebatterien muss ich euch wahrscheinlich nichts erzählen, wichtiger ist es, über den Freiland-Mythos von den “glücklichen Hühnern” aufzuklären.

Eine Henne würde unter ganz normalen Bedingungen 6-12 Eier pro Jahr legen. Nimmt man sie ihr regelmäßig weg, so dass sie sie nicht ausbrüten kann, sind es vielleicht 20. weiterlesen »


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Fast jeder Vegetarier oder Veganer, der im Bioladen oder den DM Drogeriemärkten aufmerksam die Zutatenlisten studiert hat, ist mindestens schon einmal über dieses Kennzeichen gestolpert: Die Vegan Blume. Sie kennzeichnet Produkte, die sowohl ohne tierische Bestandteile auskommen, als auch auf Tierversuche verzichten, geregelt nach den Kriterien der Vegan Society. Praktisch, ja. Aber wer ist das denn nun genau und was sagt die Kennzeichnung aus?


Vegan Blume der Vegan Society ©Flickr.com/solidariat

Vegan Society UK und der Vegetarier Bund

Die Vegan Society wurde bereits 1944 von Donald Watson in Großbritannien gegründet. Watson selbst, das Urgestein und Schöpfer des Begriffs „Veganismus“ in Abgrenzung zum Vegetarismus, wurde übrigens mit seiner gut durchmischten Pflanzenkost ohne Milch, Eier und andere Lebensmittel tierischer Herkunft, über 90 Jahre alt, - dass nur vorweg, um Kritikern den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Gegründet wurde die Vegan Society als Organisation, die sowohl den Tierschutz thematisiert und sich gegen Speziesismus (Diskriminierung aufgrund der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Spezies) stark macht, als auch für die Belange von Menschen, denen eine vegetarische Ernährung nicht konsequent genug ist.
In Deutschland gibt es den Vegetarier Bund (kurz VEBU), der ebenfalls über die Aspekte sowie die neusten Forschungsergebnisse der veganen Lebensweise informiert, jedoch logischerweise auch die Vegetarier einbezieht.

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Das World Watch Magazine veröffentlichte im Dezember 2009 ein aufrüttelndes Ergebnis: 51% der weltweiten Treibhausgasemissionen gehen auf den Konsum von Fleisch und die damit verbundene Massentierhaltung zurück. Eine Bremer Bürgerinitiative will dem entgegen wirken und holte sich kurzerhand Bekräftigung beim Bürgermeister Jens Böhrnsen. Daraufhin beschloss man den Veggiday in Bremen einzuführen – jeden Donnerstag soll nun ein vegetarisches Gericht auf den Tellern der Hansestädter landen.

Veggiday in Bremen   ©Flickr.com/Sandy Austin

Bremen führt den Veggiday ein

Veggiday – so heißt die Antwort der Bremer Bürger auf das unbefriedigende Ergebnis des Klimagipfels 2009. Wenn die Politiker nichts ändern, dann ist eben Eigeninitiative gefragt, beschloss man in der norddeutschen Hansestadt.
Dass wir in Deutschland mit ca. 80kg Fleisch pro Jahr ca. 3x so viel essen, als die Deutschen Gesellschaft für Ernährung eigentlich empfiehlt und um ein Vielfaches mehr als z. B. in Indien, wo man pro Kopf gerade mal auf 5 kg kommt, kann man sich anhand der ansteigenden Statistiken über Herz-Kreislauf-Erkrankungen und dem starken Übergewicht in den Industrieländern eigentlich auch an 2 Fingern selbst ausrechnen. Dass damit auch massiv die Umwelt belastet wird, ist noch immer vielen Menschen unbewusst.

Mehr Fleisch auf den Tellern braucht mehr Vieh. Mehr Vieh braucht mehr Platz, Wasser und Futter. Absurderweise kommen große Mengen an Viehnahrung aus Anbauflächen, die durch die Rodung des südamerikanischen Regenwaldes entstanden ist. Eine fatale Doppeldynamik weiterlesen »


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