Bessere Haut dank Ernährungsumstellung

Gerade junge Menschen im Alter von neun bis 15 Jahren leiden häufig unter Hautunreinheiten wie Pickel und sogar Akne. Sie greifen zu Abdeckstiften und speziellen Reinigungsprodukten wie desinfizierende Seifen, Gesichtswasser und ähnlichem mehr. Doch manchmal kann man auch die Ernährung schuld an dem schlechten Hautbild sein.
Junge Frau hält Apfel und Birne

Wissenschaftliche Untersuchungen beweisen: Milchprodukte fördern Hautprobleme

Im Rahmen mehrerer Untersuchungen der Nurses health Study II wurden knapp 58.000 Teenager – Mädchen und Jungen – nach ihren Essgewohnheiten und ihren Hautproblemen befragt. Dabei stellte sich heraus, dass es einen deutlichen Zusammenhang zwischen dem Konsum von Milchprodukten und dem Auftreten von Hauterkrankungen gibt.

Es wurden auch Untersuchungen bei Bevölkerungsgruppen durchgeführt, bei denen gar keine Akne auftritt. Dazu gehören zum Beispiel die Bewohner von Papua-Neuguinea. Es zeigte sich, dass diese keine Milchprodukte und auch keine Kohlenhydrate zu sich nehmen, die einen hohen glykämischen Index aufweisen.

Der glykämische Index zeigt an, in welchem Maß das jeweilige Kohlenhydrathaltige Lebensmittel sich auf den Blutzuckerspiegel auswirkt. Milch, Frischkäse, Quark und Magermilch fördern Hautprobleme wie Akne; verantwortlich dafür sind offenbar entweder die bioaktiven Moleküle in der Milch oder auch hormonelle Bestandteile.

Effektive Ernährungsumstellung als Hilfe bei Hautproblemen

Um Hautunreinheiten entgegenzuwirken, empfiehlt sich der Verzicht auf Milchprodukte und Kohlenhydrate mit einem hohen glykämischen Index.

Gerade Teenager, aber auch Erwachsene, die unter Hautproblemen leiden, sollten folgende Lebensmittel möglichst vermeiden: alle milchhaltigen Lebensmittel einschließlich Joghurt, Frischkäse und Molke. Power-Drinks mit Eiweißgehalt, Kakao, Schokolade und andere Süßigkeiten, Pommes, Produkte aus Weißmehl (Weizenmehl) und Weizennudeln. Empfehlenswert dagegen sind: Grüner Tee, frisches Gemüse insbesondere Tomaten, Sojadrinks und Sojasprossen.

Wer regelmäßig Sport treibt, auf sein Gewicht achtet und auf das Rauchen sowie auf übermäßigen Alkoholkonsum verzichtet, wird ebenfalls mit einem besseren Hautbild belohnt werden.

Ernährung umstellen und die richtige Pflegelinie finden

In der Apotheke gibt es gute Cremes bzw. ganze Pflegelinien, die gegen ein schlechtes Hautbild ankämpfen. In Kombination mit der Ernährungsumstellung wird sich sicherlich schnell ein Erfolg einstellen. Mehr Infos: www.eucerin.de/produkte/dermo-purifyer.

Foto: Thinkstock, 521157267, iStockphoto, Getty Images, ValuaVitaly