Das Europaparlament hat über die gesetzlich präzise Definition der Begriffe “vegetarisch” und “vegan” abgestimmt. Europaweit dürfen in Zukunft nur noch Lebensmittel als vegetarisch deklariert werden, die auch tatsächlich keinerlei Produkte von getöteten Tieren enthalten.
Was für gut informierte Vegetarier und Veganer selbstverständlich ist, wird nun auch gesetzlich genau geregelt. Ein neues Lebensmittelinformationsgesetz soll die ungenaue Deklarierung von vegetarischen und veganen Produkten nun gesetzlich präzisieren. Bisher konnte jeder Hersteller seine Produkte als vegetarisch verkaufen, da die Auslegung der Inhaltsstoffe einer undurchsichtigen Grauzone glich. Die Durchsetzung des neuen europaweit gültigen Gesetzes kann als wichtiger Schritt für die allgemeine Verbrauchersicherheit gewertet werden.
Vegetarisch und vegan - Europaweit gesetzlich geschützt
Bisher konnte einem nur ein genauer Blick auf die Zutatenliste einen Hinweis darauf geben, ob ein Produkt tatsächlich nicht unter Verwendung von tierischen Bestandteilen hergestellt wurde. Dieser Blick half allerdings auch nicht weiterlesen »
Fast jeder Vegetarier oder Veganer, der im Bioladen oder den DM Drogeriemärkten aufmerksam die Zutatenlisten studiert hat, ist mindestens schon einmal über dieses Kennzeichen gestolpert: Die Vegan Blume. Sie kennzeichnet Produkte, die sowohl ohne tierische Bestandteile auskommen, als auch auf Tierversuche verzichten, geregelt nach den Kriterien der Vegan Society. Praktisch, ja. Aber wer ist das denn nun genau und was sagt die Kennzeichnung aus?
Die Vegan Society wurde bereits 1944 von Donald Watson in Großbritannien gegründet. Watson selbst, das Urgestein und Schöpfer des Begriffs „Veganismus“ in Abgrenzung zum Vegetarismus, wurde übrigens mit seiner gut durchmischten Pflanzenkost ohne Milch, Eier und andere Lebensmittel tierischer Herkunft, über 90 Jahre alt, - dass nur vorweg, um Kritikern den Wind aus den Segeln zu nehmen.
Gegründet wurde die Vegan Society als Organisation, die sowohl den Tierschutz thematisiert und sich gegen Speziesismus (Diskriminierung aufgrund der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Spezies) stark macht, als auch für die Belange von Menschen, denen eine vegetarische Ernährung nicht konsequent genug ist.
In Deutschland gibt es den Vegetarier Bund (kurz VEBU), der ebenfalls über die Aspekte sowie die neusten Forschungsergebnisse der veganen Lebensweise informiert, jedoch logischerweise auch die Vegetarier einbezieht.
Veganer achten nicht nur beim Essen auf den strengen Verzicht von tierischen Produkten, sie verzichten auch bei Kosmetikartikel, Bettzeug und Kleidung auf den Einsatz von tierischen Fasern und Materialien. Auch einige Vegetarier verzichten streng auf Lederprodukte. Eine kleine Herausforderung, was Schuhe betrifft.
Ob bequeme Sneakers oder elegante High Heels, gibt es hier nun eine kleine Übersicht an Shops, Geschäften und Brands, die vegane und vegetarische Schuhe für Damen und Herren führen.
Der wohl bekannteste Hersteller von veganen Schuhen ist Vegetarian Shoes. Alles fing mit dem Traum von Robin Webb an, der nirgendwo vegane oder vegetarische Schuhe fand und kurzerhand beschloss, sie einfach selbst zu produzieren. Nach anfänglichen Schwierigkeiten ging er dank großer Nachfrage schnell zur Großproduktion über. Zu seinen Stammkunden zählen auch vegetarische Promis wie Paul McCartney.
Heute kann man die hochwertigen, lederfreien Schuhe für Damen und Herren nicht nur in UK kaufen. Der Veganladen Veni Vidi Vegi! in Berlin und der Radix Shop in München haben die Schuhe im Sortiment. weiterlesen »
Wieso vegan? Was essen Veganer überhaupt? Ist vegan und gesund leben überhaupt möglich? Und wo lerne ich andere Veganer kennen? In Berlin gibt es Anfang Januar 2010 die Möglichkeit sich während der veganen Schnupperwochen über die vegane Lebensweise zu informieren.
Ihr überlegt schon lange eure Ernährung umzustellen? Habt vielleicht einen Freund im Bekanntenkreis, der Veganer ist oder wollt einfach mal so wissen, was das ist? Oder ihr bezeichnet euch selbst gar als anti-vegan und wollt zumindest mal kennen lernen, über was ihr euch das Maul zerreißt? Dann habt ihr vom 16.-30. Januar 2010 die Gelegenheit unter Anleitung und mit anderen Interessierten zusammen in Berlin die vegane Lebensweise kennen zu lernen. Zusammen mit der Albert Schweitzer Stiftung hat das Tierrechtsbündnis Berlin-vegan die veganen Schnupperwochen organisiert. Hier erfahrt ihr in Vorträgen, Diskussionen, Filmvorführungen aber auch beim gemeinsamen Essen, Kochen, Spielen und Shopping, wie leicht sich die vegane Ernährung im Alltag umsetzen lässt. weiterlesen »
Dass eine gut geplante vegane Ernährung für jede Lebensphase geeignet ist, auch während der Schwangerschaft, Stillzeit, Kindheit und Pubertät, die Meinung vertritt gegen alle Vorurteile auch die American Dietetic Association (ADA), die weltweit größte Ernährungsgesellschaft. Aber wie sieht es als Sportler aus?
Beim Sport, gerade bei Leistungs- und Ausdauersport, besteht ein größerer Bedarf an Kohlenhydraten und Eiweiss, um den Muskelaufbau zu gewährleisten. Und das soll man auch mit einer veganen Ernährung bewerkstelligen können? weiterlesen »
Vegetarismus und Veganismus sind nach den Lebensmittelskandalen um Gammelfleisch und BSE in den letzten Jahren keine Seltenheit mehr. Wieso auch? Schließlich sollen Vegetarier nicht nur gesünder und fitter sein, sondern auch noch jünger und frischer aussehen. - So wird es zumindest oft behauptet.
Doch auch für Promis sind das nicht die einzigen Gründe, sich für den fleischlosen Lebensstil zu entscheiden.
Vegetarische Restaurants gibt es mittlerweile in jeder größeren Stadt. Das „Teany“ in New York City lockt jedoch nicht nur Vegetarier und Veganer an, sondern auch Musikfans und Autogrammjäger. Das kleine Café – Restaurant gehört nämlich dem Musiker Moby, den man hier neben Schoko-Käsekuchen, einer riesigen Auswahl an Teesorten und allerlei Veggi- Leckereien persönlich trifft, wenn er nicht gerade auf Tour ist. weiterlesen »
Vegan backen ist überraschenderweise gar nicht besonders schwer. Kaum zu glauben, aber wahr! Milch und Eier lassen sich leicht durch pflanzliche Produkte, die es in fast jedem Haushalt gibt, ersetzen. Geduld sollte man beim Backen jedoch generell immer mitbringen. Hier gibt’s ein paar Alternativen:
Eier und Milch haben im Kuchenteig meist den Zweck, dass sie die trockenen Zutaten fest verbinden und den Teig geschmeidig halten sollen. Wie aber kriegt man das denn nun auch pflanzlich hin? Kommt auf den Teig an. Bei Rühr- und Hefeteigrezepten mit bis zu 3 Eiern könnt ihr diese einfach getrost weglassen. Die Hefe stabilisiert den Teig schon ausreichend, den Rührteig könnt ihr durch etwas mehr Flüssigkeit, Fett (pflanzliche Margarine oder Rapsöl statt Butter) und einen halben Tel. Backpulver mehr auflockern.
Milch lässt sich durch Sojamilch, Hafer-, Mandel- und Reisdrink ersetzen. Wenn man diese nicht daheim hat, kann man auch Wasser mit einem Schuss Rapsöl nehmen. Falls ihr für ein Rezept Buttermilch braucht, dann gebt einfach etwas Apfelessig oder Zitronensaft auf eine Tasse Sojamilch. Durch die Säure gerinnt die Flüssigkeit nach einer Weile. Ähnlich einfach lässt sich auch veganer Schmand herstellen. Dafür Soja- oder Hafersahne mit etwas Speisestärke aufkochen bis sie dick wird. weiterlesen »
Die Indische Küche ist sehr gemüselastig und reich an vegetarischen Rezepten, da viele Hindus aus religiösen Gründen auf Fleisch verzichten. Lässt man beim Kochen auch noch Butterschmalz weg, sind viele Rezepte oft auch für Veganer geeignet. Diese indische Linsensuppe liefert viele Proteine und ist besonders lecker an kalten Tagen.
Hülsenfrüchte wie Linsen sind ein wichtiger Nährstofflieferant für die vegetarische und vegane Ernährung. Sie sind reich an Proteinen, Eisen und Calcium. Das folgende Rezept ist vor allem an kalten Wintertagen zu empfehlen. Der Ingwer hat desinfizierende Eigenschaften und wirkt lindernd bei Husten und Erkältungen, damit ihr gesund durch die kalte Jahreszeit kommt!
Seitan ist ein verblüffend echt schmeckender Fleischersatz und eine gute Abwechslung zu Sojaprodukten. Hier zeigen wir euch, wie ihr ihn ganz einfach selber herstellen könnt.
Seitan ist eine gesunde, eiweißreiche Alternative zu Fleisch, die auch für Veganer geeignet ist. Anders als Tofu besteht er hauptsächlich aus Weizengluten, nicht aus Soja, wie fälschlicherweise oft angenommen wird. Seitan gibt’s schon fix und fertig gewürzt zu kaufen, z.B. in Bioläden. Da das auf Dauer ganz schön ins Geld gehen kann, gibt es nun hier ein Rezept, wie man Seitan mit ganz einfachen Mitteln selbst herstellen kann. Plant allerdings etwas Zeit ein!

Zuerst mal braucht ihr Mehl. Es reicht ganz einfaches Weißmehl. Vollkornmehl könnt ihr natürlich auch nehmen, macht aber keinen Unterschied, da alles bis auf die Gluten am Ende im Ausguss landet. Wie viel Mehl ihr nehmt, kommt auf die Menge an Seitan an, die ihr herstellen wollt. Da die Eigenproduktion schon ein bisschen Zeit in Anspruch nimmt, lohnt es sich auf jeden Fall gleich eine größere Menge herzustellen und z.B. auf Vorrat einzufrieren. Als grobe Faustregel gilt, ca. ein Kilo Mehl ergibt 250 Gramm Seitan.
Nun stellt ihr aus dem Mehl einen festen Teig her, dazu pro Kilo Mehl 0,75 Liter Wasser dazugeben und alles mit Knethaken ordentlich verrühren. Diesen Teig legt ihr nun in ein Sieb und stellt das ganze in eine große Schüssel mit warmen Wasser, so dass der Teig gerade bedeckt ist. weiterlesen »
Vegane Cupcakes? Sind die nicht mit Buttercreme? Falsch! Es geht auch sehr gut ohne. Das Ergebnis ist einfach nur super lecker und überzeugt auch den ärgsten Kritiker der veganen Ernährung davon, dass Veganer keinesfalls auf köstliche Schlemmereien verzichten müssen.
Cupcakes sind die meist sehr aufwändig dekorierte Version des Muffins. Die hübschen Minitörtchen aus den USA sind außerdem auch noch mit einem köstlichen Cremehäubchen, dem Frosting, versehen. Es gibt sie in den verschiedenen Geschmacksrichtungen: Fruchtig, mit Schokolade, „beschwipst“, mit einer Füllung und eben auch als vegane Version.
Ursprünglich besteht das Frosting aus einer Butter- oder Frischkäsecreme, aber diese lässt sich auch sehr schnell aus pflanzlichen Zutaten wie Margarine oder pürierten Seidentofu herstellen. Eier und Milch für den Teig kann man einfach weglassen und durch Soja- oder Reismilch ersetzen. Für schokoladige Cupcakes verwendet man geraspelte Zartbitterschokolade (auf die Zutatenliste achten! Manche beinhalten Buttereinfett) und dunklen Kakao. So sind die kleinen Süßigkeiten auch vegan möglich. weiterlesen »