Vegetarier Only

Alles über das Leben eines Vegetariers
 


Archiv: Veganer

Reismilch ist nichts anderes als Milch aus Getreide. Und ich denke, sie ist eine wirkliche Alternative zur Milch von Kühen. Zwar darf sie lebensmittelrechtlich nicht als Milch angepriesen werden doch für Veganer ist dies wenigstens eine ethisch vertretbare Milch.

Ob nun Reismilch oder Reisgetränk, gemeint ist das Selbe. Hergestellt wird sie aus Vollkornreis, der gemahlen und dann mit Wasser  gekocht wird. Reismilchgetränke kann man im Reformhaus teuer kaufen oder sie mit etwas Aufwand zu Hause günstig selber machen.

Reismilch und Reismilchgetränke©flickr/fif

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Gegrillte Paprika-Leckerei

Autor: Susi
abgelegt in: Rezepte, Veganer

Nun wird es langsam wärmer und ich habe an diesem Wochenende das erste Mal daran gedacht, mal wieder den Grill anzuschmeißen.

Und wenn ich eines liebe, dann sind es gegrillte Paprika. Denkbar einfach zuzubereiten und der Zeitaufwand für diese gegrillte Leckerei hält sich in absolut überschaubaren Grenzen.

Gegrillte Paprika, schnell und Lecker vom Grill © Flickr by woodleywonderworks

Übrigens ist dieses Rezept auch für Veganer bestens geeignet.

Eine Zutatenliste gibt es nicht wirklich, man braucht nur eben 4 Paprikaschoten in der Farbe seine Wahl natürlich einen Grill. Ebenso einen Topf und ein wenig Salz, in welchem man die Paprikaschoten kurz blanchiert.

Nun die Paprikaschoten waschen, Deckel abschneiden, Kerne raustrennen und der Länge nach achteln.
Man muss den Stengelansatz natürlich nicht wegwerfen, sondern schneidet den Deckelkreis raus und grillt oder brät ihn trotzdem. Man muss ja nicht unbedingt etwas wegwerfen, was man noch verzehren kann, oder?

Nun den Topf mit dem Salzwasser erhitzen und die geachtelten Paprikaschoten circa 2-3 Minuten blanchieren. das fördert die Bekömmlichkeit selbiger und es erspart einem das unangenehme aufstoßen nach dem Verzehr. Nach dem blanchieren auf ein wenig Küchenpapier abtropfen lassen.

Die blanchierte Paprikaschoten nun in dem erhitzen Olivenöl beidseitig - beginnend mit der Hautseite - auf mittlerer Stufe braten oder im Backofen bei rund 220°C backen.

Oder, worum es ja primär geht, legen sie die Schoten auf den Grill.  Gut von beiden Seiten angrillen, wenn sich dunkle Flecken bilden, ist die Paprika fertig zum Verzehr. Das kann gute 5-8 Minuten oder auch länger dauern.

Gegrillte Paprika schmeckt auch hervorragend Salaten, zu getoastem/geröstetem Weißbrot, Ciabatta oder einem würzigen Fladenbrot. Als Dip bietet sich Aioli an.

Guten Appetit!


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Erstmal einen Überblick über die benötigten Zutaten:

250 Gramm Nudeln (Spaghetti oder grüne Bandnudeln)
20 Gramm Pinienkerne
200 Gramm Blattspinat
1-2 Knoblauch - Zehen
1-2 Zwiebeln
125 ml Olivenöl

Das Gericht ist nicht gerade billig, weil man doch viel Olivenöl und Pinienkerne braucht, aber dafür ist es wirklich schnell gemacht. Man nehme für zwei bis drei Personen ca. 250 Gramm Nudeln, in Form von Spaghetti oder grünen Bandnudeln.
In einer Pfanne brät man die Zwiebeln und den Knoblauch (wie viele man dazu nimmt, ist Geschmackssache) im Olivenöl an und gibt den Blattspinat hinzu. Hierzu kann man auch tiefgefrorenen Blattspinat nehmen, den aber am besten vorher auftauen. Bei frischem Blattspinat kann man diesen einfach in die Pfanne geben und abwarten bis dieser entsprechend geschrumpft ist.
Jetzt kommen die Nudeln in die Pfanne und man fügt die Pinienkerne hinzu. Dann noch mit Salz und Pfeffer würzen. Das Ganze gut umrühren und und voilà, es ist fertig. Es sieht zwar ziemlich trocken aus, da keine Soße dabei ist, aber der Schein trügt.

Zur Verfeinerung kann man auch ein wenig geriebene Muskatnuss hinzugeben. Ein leckere, vegetarische Mahlzeit.


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Veganer - das nächste Level!

Autor: Susi
abgelegt in: Veganer

Ein Soja Veganer © flickr / 摩根

Der Vegetarier an sich stellt ja im Vergleich zum gemeinen Carnivoren schon mal eine Weiterentwicklung dar, die sich in Sachen Humanität und Ethik um gefühlte hundert Prozent über dem geistigen Niveau des Normalbürgers befindet. Ein Level weiter sind da übrigens die Veganer: Sie verzichten gänzlich auf tierische Produkte.

Natürlich muss man, beschäftigt man sich mit diesem Thema, erstmal die gängigen Vorurteile überwinden. Alles Ökö-Freaks. Veganer haben einen an der Waffel. Nichts als aufmerksamkeitsgeile Selbstdarsteller, die sich den Gegebenheiten des Lebens nicht anpassen wollen. Schließlich kann heutzutage niemand überleben, der kein tierisches Eiweiß zu sich nimmt.

Naja. An den Vorurteilen einer Kultur lässt sich am Besten feststellen, wie degeneriert und überfressen diese bereits ist.

Und was in unserem Kulturkreis für Vorbehalte gegen Veganer herumschwirren, könnte man glatt glauben, sich in den 50er Jahren zu befinden. Immer noch! Dabei ist es nur ein kleiner Schritt vom Vegetarier zum Veganer. Nur hier ist für die meisten Menschen unakzeptabel, dass der ethische Aspekt eine noch größere Rolle spielt. Wo ein Vegetarier sagen kann “Hm… ich mag halt kein Fleisch…” oder “Ich lebe länger!” wird der Veganer von allen Liebhabern gegrillter und gepökelter Erzeugnisse immer sehr schnell in eine Ecke gedrängt. Auf dieser muss er sich dann mit ethischen Fragen auseinandersetzen, die für ihn selbstverständlich und nicht zwingend Zentrum seiner veganischen Philosophie sind. Klar, dass vielen Veganern eine grundsätzliche Abwehrhaltung innewohnt, wenn sie auf ihre Ernährungsphilosophie angesprochen werden.

Teller mit veganischen Enchiladas © flickr / digiyesica

Also. Was bedeutet es, Veganer zu sein? Ein Veganer im engeren Sinne ernährt sich nicht von Tierprodukten. Dazu gehören, anders als bei Vegetariern, auch Eier, Butter, Käse, Milch und Gummibärchen (Gelatine kommt vom Rind). Damit fällt ein ganzer Batzen des westlichen Nahrungsangebotes weg, weil sich bei uns viele Bestandteile der Lebensmittel in der einen oder anderen Weise aus tierischen Bestandteilen zusammensetzen.

Ein strenger Veganer achtet weiterhin auch bei der Auswahl seiner Kleidung darauf, keine tierischen Erzeugnisse zu nutzen. So wird er keine Schafswolle, sondern Baumwolle tragen. Echtes Leder wird nicht angezogen, weil es eben Haut von toten Tieren ist.

Veganische Donuts © flickr / digiyesica

Die meisten Veganer begründen ihre strikte Ablehnung von allem Töten moralisch und ethisch. Die Konsequenz einiger naturbezogener Religionen ist Veganismus.

Die Argumentation geht meisten in die Richtung, dass der Mensch durch sein Plus an Bewusstsein und seine etablierte Stellung als “Beherrscher der Natur” ein ebensogroßes Plus an Verantwortung mitgeliefert bekommt. Das bedeutet, wir sind verantwortlich für die Tiere, die wir im Endeffekt als Sklaven für unsere Bedürfnisse züchten.

Diese Sicht der Dinge muss man nicht teilen, man kann sie aber respektieren. Dann wird das nächste Gespräch mit einem Veganer nicht zur hastigen Absteckung der Grenzen zwischen dem Vegetarischen und dem Veganischen Standpunkt, sondern ein interessantes Austausche verschiedener Standpunkte.


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