Vegetarier Only

Alles über das Leben eines Vegetariers
 


Grüne Tomaten

abgelegt in: Rezepte

Viele vegetarische Gerichte haben den Vorteil, dass sie keine langen Kochzeiten haben. Aufgrund der unterschiedlichsten Zutaten büßen sie zwar manchmal lange Zubereitungszeiten ein, doch dass das auch anders funktioniert, möchte ich mit diesem Rezept zeigen.
Als Zutaten brauchen wir 4 grüne Tomaten, 90g Mehl, 30g Maisstärke, 250ml Milch, 6-8 EL (Esslöffel) Olivenöl. Dazu dann noch Pfeffer und Salz zum Würzen.
Versprochen ist Versprochen, die Zubereitung dauert nicht lang. Als erstes werden die Tomaten gewaschen, getrocknet und entstielt. Nun die Tomaten bitte in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Als nächstes werden Maisstärke und Mehl miteinander vermischt und die Milch unter Rühren nach und nach dazugegeben. So lange Rühren, bis ein Teig entsteht und diesen mit Salz und Pfeffer würzen.

Reichlich Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Die Tomatenscheiben (einzeln) durch den Teig ziehen und im heißen Öl von jeder Seite ca. 3 Minuten backen. Die fertigen Tomaten abtropfen lassen und mit Baguette oder Bruschetta servieren.
Als Variante kann man den Teig auch mit Vanille verfeinern.


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In vielen Kreisen wird oft darüber diskutiert, ob ein richtiger Vegetarier auch Fisch zu sich nimmt. Fakt ist ja, dass Fisch kein Fleisch ist. Fakt ist aber auch, dass Fische Tiere sind und die Vegetarier sich darauf eichen, keine Tiere zu sich zu nehmen.

Meerestiere

Warum findet man aber in vielen vegetarischen Kochbüchern viele Rezepte und tolle Serviervorschläge für Fischgerichte? Bedeutet das, dass die Autoren der Bücher selbst „keine Ahnung“ haben? Wohl kaum. Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei Fisch um ein ausgesprochen heikles Thema und es gibt mit Sicherheit unterschiedlichste Begründungen für den Fischverzehr eines Vegetariers. Wenn ein Vegetarier sich also auf die Begründung stützt, Fisch sei ja kein Fleisch und Vegetarier essen kein Fleisch – so aber Fisch, liegt er in erster Linie nicht falsch – somit hätten auch die zahlreichen Buchautoren für vegetarische Gerichte recht daran getan, Fisch mit in ihre Rezepte einzubeziehen.
Ein wahrer Vegetarier aber, der nicht aus dem Grund einer gesünderen Ernährung auf den Fleischgenuss verzichtet, wird kaum Fisch zu sich nehmen. Denn für die Vegetarier, die aus moralischen Gründen kein Fleisch essen, essen auch kein Fisch, denn ob Fisch nun Fleisch ist, sei hier egal, Fische sind genauso Tiere wie Hühner und Kaninchen, wie Schweine und Kühe und werden daher als Mahlzeit gemieden. Sind diese friedlichen Zeitgenossen doch eh viel schöner am Meer oder im Aquarium zu betrachten.

Heutzutage bezeichnet man die „fischessenden“ Vegetarier auch nur selten als Vegetarier. Geläufiger ist der Begriff „Pescetarier“, seltener auch „Pesce-Vegetarier“. Damit distanzieren sich die Vegetarier von den „Fischessern“ und behaupten zugleich auch, die Pescetarier hätten nichts mit den Vegetariern gemein.


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Tofu-Pilz-Klöße

abgelegt in: Rezepte

Tofu ist verschrien als impotenter Fleischersatz. Und für mich persönlich sollte man Tofu auch nicht dahingehend “missbrauchen”, dass es genauso schmecken soll wie Fleisch und ansonsten macht man einen großen Bogen darum.

Ein guter Anfang ist schon mal die richtige Marinade für Tofu, damit das Zeug Geschmack bekommt. Außerdem habe ich hier ein tolles Rezept für Tofu-Klöße mit Pilzgeschmack und der dazugehörigen Soße. Ich hoffe, es schmeckt Euch! :) weiterlesen »


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Chinesische Flagge

Vielleicht ist es für die meisten Leute schon klar, aber für mich persönlich ist es schockierend, wieviele der Klischees anscheinend zutreffen. China, Reich der Mitte, ein Land mit einer Tradition von Jahrtausenden und geschätzten 1,3 Milliarden Einwohnern, hat keine Tierschutzrichtlinien.

Das ist in sofern fatal, als Tiere in China noch mehr als hier als Nahrungslieferant genutzt werden. Hunde, Katzen, Pelztiere, Kaninchen - was für uns als Haustier gilt, ist dort einen Schritt entfernt von der Bratpfanne. Das wäre an sich ja kein neues Problem - andere Länder, andere Sitten. Zum Beispiel wäre ein Inder sicherlich entsetzt, wenn er sieht, wie die ihm heilige Kuh hierzulande in Massen zu Fleischscheiben verarbeitet wird.

Aber es gibt in China keine einheitliche Richtlinie, wie die Nutztiere zu züchten sind. Das führt dazu, dass sich die Tiere noch viel barbarischeren Zuständen ausgesetzt sehen, als bei uns. In der Stadt sind Märkte mit nebeinander gestapelten Käfigen, in die lebendige Tiere gequetscht sind, keine Seltenheit.

Was in Hollywoodfilmen oft benutzt wird, um das “Flair” zu intensivieren, ist somit Realität: Ein Tierleben gilt nichts im Reich der Mitte. Da man diese Tatsache über kurz oder lang nicht wird ändern können, ist es wohl müßig, das Thema anzusprechen. Deswegen verzeiht mir den folgenden “BRAVO“-Satz: ES IST EINE SCHANDE!

Natürlich ist China auch ein Land der Menschenrechtsverletzungen. Klar kann man sagen, da läuft so viel schief, ist doch logisch, dass das mit dem Tierschutz nicht hinhaut. Trotzdem: Ein Land, was versucht, sich aus dem Status Schwellenland zu erheben, braucht über kurz oder lang vernünftige Tierschutzgesetze. Und kommt mir nicht mit der Armut. Ein armer Mensch behandelt seine Tiere freundlich, denn sie sind das einzige, was ihn am Leben hält. Die Tierschutzverbrechen werden auch nicht primär von den vorher angesprochenen Straßenhändlern verübt. Konzerne aus der ganzen Welt produzieren hier billig und ohne “lästige Richtlinen”, Produkte, die wir hinterher kaufen.

Ich weiß nicht, wie sich das lösen lässt, aber es ist nicht in Ordnung.

Quelle: Vier Pfoten


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Ein Soja Veganer © flickr / 摩根

Der Vegetarier an sich stellt ja im Vergleich zum gemeinen Carnivoren schon mal eine Weiterentwicklung dar, die sich in Sachen Humanität und Ethik um gefühlte hundert Prozent über dem geistigen Niveau des Normalbürgers befindet. Ein Level weiter sind da übrigens die Veganer: Sie verzichten gänzlich auf tierische Produkte.

Natürlich muss man, beschäftigt man sich mit diesem Thema, erstmal die gängigen Vorurteile überwinden. Alles Ökö-Freaks. Veganer haben einen an der Waffel. Nichts als aufmerksamkeitsgeile Selbstdarsteller, die sich den Gegebenheiten des Lebens nicht anpassen wollen. Schließlich kann heutzutage niemand überleben, der kein tierisches Eiweiß zu sich nimmt.

Naja. An den Vorurteilen einer Kultur lässt sich am Besten feststellen, wie degeneriert und überfressen diese bereits ist.

Und was in unserem Kulturkreis für Vorbehalte gegen Veganer herumschwirren, könnte man glatt glauben, sich in den 50er Jahren zu befinden. Immer noch! Dabei ist es nur ein kleiner Schritt vom Vegetarier zum Veganer. Nur hier ist für die meisten Menschen unakzeptabel, dass der ethische Aspekt eine noch größere Rolle spielt. Wo ein Vegetarier sagen kann “Hm… ich mag halt kein Fleisch…” oder “Ich lebe länger!” wird der Veganer von allen Liebhabern gegrillter und gepökelter Erzeugnisse immer sehr schnell in eine Ecke gedrängt. Auf dieser muss er sich dann mit ethischen Fragen auseinandersetzen, die für ihn selbstverständlich und nicht zwingend Zentrum seiner veganischen Philosophie sind. Klar, dass vielen Veganern eine grundsätzliche Abwehrhaltung innewohnt, wenn sie auf ihre Ernährungsphilosophie angesprochen werden.

Teller mit veganischen Enchiladas © flickr / digiyesica

Also. Was bedeutet es, Veganer zu sein? Ein Veganer im engeren Sinne ernährt sich nicht von Tierprodukten. Dazu gehören, anders als bei Vegetariern, auch Eier, Butter, Käse, Milch und Gummibärchen (Gelatine kommt vom Rind). Damit fällt ein ganzer Batzen des westlichen Nahrungsangebotes weg, weil sich bei uns viele Bestandteile der Lebensmittel in der einen oder anderen Weise aus tierischen Bestandteilen zusammensetzen.

Ein strenger Veganer achtet weiterhin auch bei der Auswahl seiner Kleidung darauf, keine tierischen Erzeugnisse zu nutzen. So wird er keine Schafswolle, sondern Baumwolle tragen. Echtes Leder wird nicht angezogen, weil es eben Haut von toten Tieren ist.

Veganische Donuts © flickr / digiyesica

Die meisten Veganer begründen ihre strikte Ablehnung von allem Töten moralisch und ethisch. Die Konsequenz einiger naturbezogener Religionen ist Veganismus.

Die Argumentation geht meisten in die Richtung, dass der Mensch durch sein Plus an Bewusstsein und seine etablierte Stellung als “Beherrscher der Natur” ein ebensogroßes Plus an Verantwortung mitgeliefert bekommt. Das bedeutet, wir sind verantwortlich für die Tiere, die wir im Endeffekt als Sklaven für unsere Bedürfnisse züchten.

Diese Sicht der Dinge muss man nicht teilen, man kann sie aber respektieren. Dann wird das nächste Gespräch mit einem Veganer nicht zur hastigen Absteckung der Grenzen zwischen dem Vegetarischen und dem Veganischen Standpunkt, sondern ein interessantes Austausche verschiedener Standpunkte.


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Pizza bestellen ist einfach. Pizza selbermachen eigentlich auch. Aber wenn wir ehrlich sind, so schmeckt doch eine selbstgemachte Pizza besser. Daher kann auf den Pizzakurier auch gut und gerne verzichtet werden.

Zutaten:

  • 300g Kartoffeln
  • 25g Butter
  • 500g Tomaten
  • 50g Zwiebeln
  • 1 EL Thymian
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Rosmarin
  • 1 TL Oregano
  • 14 Stck. Oliven
  • 30g Hirse
  • 120g Weizen
  • 1 TL Korianderkorn
  • 50g Parmesan
  • 3 EL Olivenöl
  • 125g Schafskäse
  • Meersalz
  • Schwarzer Pfeffer

Zubereitung:
Zunächst müssen bei diesem Rezept die ungeschälten Kartoffeln für 30 Minuten weich gekocht und anschließend geschält und zerstampft werden. Die Kartoffelmasse ist mit Butter zu vermengen und auszukühlen. Dann müssen die Tomaten halbiert und das Fruchtfleisch in Würfel geschnitten werden. Eine Pizzaform für vier Portionen einfetten und den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Dann sind Zwiebeln und Knoblauch fein zuhacken und mit frischem Thymian, Rosmarin, getrockneten Oregano und gemahlenen Korianderkorn zu vermischen.

Die Kartoffelmasse ist mit einer Prise Meersalz und schwarzem Pfeffer zu würzen. Anschließend muss das Mehl aus Hirse und Weizen in die Kartoffelmasse eingearbeitet werden. Die Kartoffelmasse auf einer bemehlten Arbeitsplatte durchkneten, in der Pizzaform ausrollen und am Rand hochziehen. Dann in die Kartoffelmasse mit einer Gabel einstechen und 20 Minuten vorbacken lassen.

Zuerst den geriebenen Parmesankäse und dann die gewürfelten Tomaten auf den vorgebackenen Kartoffelteig verteilen und noch einmal kräftig pfeffern und leicht salzen, dann die Zwiebeln und schwarzen Oliven verteilen und alles mit Olivenöl beträufeln. Abschließend ist die Pizza mit Schafskäse zu bedecken und 25 bis 30 Minuten backen zu lassen.

Wer einmal in den Genuss dieser Pizza gelangt ist, kann also gut und gerne auf das Pizza bestellen verzichten.


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Vegetarier: Zuerst führten sie ein Nischendasein, sahen sich ähnlich wie aktuell die Raucher von der anderen Seite leichtem Spott und Unverständnis ausgesetzt. Zum Teil galten sie, da sie dem allgemeinen Hunger auf Fleisch, der sich in den Wohlstandjahren der Republik als Zeichen für Wohlstand und guter Bürgerlichkeit etablierte, dem Verdacht ausgesetzt, auch politisch nicht konform mit der Masse zu gehen. Doch die Zeiten, wo Vegetarier damit eine politische oder auch nur moralische Einstellung („Ich esse nicht, was ich töten muss!“) mit ihrer Ernährung verbanden, sind längst passé. weiterlesen »


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Ich habe mir heute einen für mich sehr unangenehmen und traurigen Zeitvertreib ausgesucht: Bei Youtube habe ich nach einem Video über Tierquälerei gesucht. Wieder eimal war ich entsetzt über die Taten der Menschen und stimme der Frage am Ende des Videos zu, wie wir Menschen uns nur wie Götter aufführen können.
Wer sich das Video anschauen möchte, dem lege ich nahe, die Information am Beginn zu beachten. Gerade am Ende des Films wird es sehr sehr grausam.

Mit diesem Video möchte ich natürlich niemanden zum “Vegetarismus bekehren” oder dergleichen. Vielmehr möchte ich die Toleranz zu Vegetariern fördern und den Leuten auch zeigen, dass es diese Probleme gibt und dass sie nicht übertrieben dargestellt werden. Ich denke, dass dies auch im Sinne des Filmerstellers liegt.
Denkt einfach darüber nach. (Und es tut mir sehr aufrichtig leid, wenn ich dem ein oder anderem die Stimmung ruiniert habe…)


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Den Vegetariern liebster Fleischersatz ist Tofu. Aber auch wenn Tofu sehr proteinreich ist, so ist er auch sehr geschmacksneutral. Um dem Tofu eine besondere Würze zu verleihen, soll ein Rezept für eine gelungene Marinade vorgestellt werden.

Zutaten:
125ml Erdnussöl
2 gepresste Knoblauchzehen
1 TL geriebener Ingwer
2 Stängel Zitronengras
1 rote Chilischote
2 EL Gemüsebrühe
2 EL Limettensaft
1 EL brauner Zucker
500g Tofu

Zunächst muss der Tofu in kleine Stücke geschnitten, in einer Pfanne mit Öl frittiert und dann abgekühlt werden. Der Knoblauch muss gepresst und der Ingwer gerieben werden. Dann sind die weißen Bestandteile der Zitronengräser sowie die Chilischote fein zuhacken.

Das Erdnussöl und die Gemüsebrühe werden in einer Schüssel vermischt, und dann sind brauner Zucker, Limettensaft, zerhackte Chilischote und Zitronengras, geriebener Ingwer und gepresster Knoblauch beizugegeben. Abschließend muss der Tofu in die Marinade gegeben und vermengt werden. Den eingelegten Tofu mit einer Folie bedecken und für eine Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.

Der marinierte Tofu kann dann in einer Pfanne mit wenig Öl und auf hoher Hitze angebraten werden. Der Tofu sollte aber nicht länger als 3 Minuten gebraten werden. Und dann kann der Tofu auf Salat oder als Beilage serviert werden.


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Die Vegetarier spalten die Gemüter. Für die Einen sind sie einfach nur ausgemergelt und bleich, und für die Anderen gesund und fit. Aber die Vegetarier leben länger und gesünder. Das hat eine Langzeitstudie des Deutschen Krebsforschungszentrums jetzt herausgefunden, die die Lebensweise von 1.904 Vegetariern in über 21 Jahren analysierte.

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