Vegane Cupcakes? Sind die nicht mit Buttercreme? Falsch! Es geht auch sehr gut ohne. Das Ergebnis ist einfach nur super lecker und überzeugt auch den ärgsten Kritiker der veganen Ernährung davon, dass Veganer keinesfalls auf köstliche Schlemmereien verzichten müssen.
Cupcakes sind die meist sehr aufwändig dekorierte Version des Muffins. Die hübschen Minitörtchen aus den USA sind außerdem auch noch mit einem köstlichen Cremehäubchen, dem Frosting, versehen. Es gibt sie in den verschiedenen Geschmacksrichtungen: Fruchtig, mit Schokolade, „beschwipst“, mit einer Füllung und eben auch als vegane Version.
Ursprünglich besteht das Frosting aus einer Butter- oder Frischkäsecreme, aber diese lässt sich auch sehr schnell aus pflanzlichen Zutaten wie Margarine oder pürierten Seidentofu herstellen. Eier und Milch für den Teig kann man einfach weglassen und durch Soja- oder Reismilch ersetzen. Für schokoladige Cupcakes verwendet man geraspelte Zartbitterschokolade (auf die Zutatenliste achten! Manche beinhalten Buttereinfett) und dunklen Kakao. So sind die kleinen Süßigkeiten auch vegan möglich. weiterlesen »
Reismilch ist nichts anderes als Milch aus Getreide. Und ich denke, sie ist eine wirkliche Alternative zur Milch von Kühen. Zwar darf sie lebensmittelrechtlich nicht als Milch angepriesen werden doch für Veganer ist dies wenigstens eine ethisch vertretbare Milch.
Ob nun Reismilch oder Reisgetränk, gemeint ist das Selbe. Hergestellt wird sie aus Vollkornreis, der gemahlen und dann mit Wasser gekocht wird. Reismilchgetränke kann man im Reformhaus teuer kaufen oder sie mit etwas Aufwand zu Hause günstig selber machen.
Heißt es nicht immer das Auge ißt mit? Was liebgt da näher als Blüten und Blumen zu essen. Kein Scherz. Essbare Blüten sind momentan Trend aber darüber hinaus auch das Highlight eines jeden Essens.
Essbare Blüten sind das nächste Level in Sachen Geschmacksexperimente. Bei den Gourmets im Trend, im Fachhandel raltiv teuer aber wunderschön kommen diesen Sommer essbare Blüten auf den Teller. Keine Sorge, wer nicht die teurer Blüten vom Feinkosthandel um die Ecke will kann auch selbst Blumen pflücken und sie schmackhaft zubereiten.
Essbare Blüten geben vielen Gerichten den letzten Schliff, sie bilden quasi das i-Tüpfelchen auf dem Essen. Dabei wissen die Veganer und Vegetarier unter Euch, dass das eigentlich ein alter Hut ist, Blütenblätter zu essen. Aber nur um es noch einmal klarzustellen: man kann nur bestimmte Blüten essen. Darunter zählen beispielsweise Gänseblümchen, Veilchen, Borretsch, Ringelblumen sowie Chrysanthemen und Rosenblüten. Veilchen schmecken hervorragend zu gegrillte Paprika. Klingt komisch, ist aber so. Und sie haben den Vorteil, dass sie das Essen von selbst würzen durch Ihre speziellen Geschmacks-Nuancen. Zum Weiterlesen findet Ihr hier was Schönes.
Blüten und Blumen bieten sich hervorragend für Salate an, also für Vorspeisen. Auch in Suppen dürfen gern ein paar Blüten schwimmen. Wichtig ist nur, dass Ihr auf jden Fall den Stiel abschneidet und wirklich nur die Blüte verwendet. Außerdem dürfen die Blüten niemals vorher erhitzt werden sondern nur auf den fertigen Teller gestreut werden. Probiert undbedingt mal Granatapfelkerne mit Feldsalat und Gänseblümchen aus…köstlich!!!! Die Natur hält eben immer erwas essbares bereit
Vitamine wirken als Katalisatoren im menschlichen Körper, werden aber konstant verbraucht und müssen deswegen ständig über die Nahrung “aufgefüllt” werden. Außerdem können sie, außer Vitamin D, nicht vom Körper selbst hergestellt werden.
Werden bestimmte Vitamine nur unzureichend zugeführt, sind meist Müdigkeit, Lustlosigkeit, Infektionsanfälligkeit, swei Hautveränderungen, Kopfschmerzen oder eine verminderte Belastbarkeit die Folge.
Die gute Nachricht für alle Vegetarier ist, dass man nicht auf Fleischverzehr angewiesen ist, um alle lebensnotwendigen Vitamine aufzunehmen. Für eine ausreichende Zufuhr wird für gewöhnlich der Verzehr von 5 kleinen Portionen Obst und Gemüse täglich empfohlen. Damit weiß man aber immer noch nicht, von welchen Obst- und Gemüsesorten man wie viel genau zu sich nehmen soll. weiterlesen »
Als Vegetarier sollte man besonders auf seine Ernährungsweise achten, um Mangelerscheinungen wie etwa Eiweiß- oder Eisenmangel vorzubeugen. Leider ist das nicht ganz so einfach, weil nicht jeder weiß, welche Stoffe er eigentlich in welcher Menge täglich zu sich nehmen muss. Deswegen gibt es von mir in den nächsten Wochen kleine Ratgeber, was man bei vegetarischer Ernährung besonders beachten muss. Heute: die Grundnährstoffe.
Die Grundnährstoffe sind Eiweiß, Fett und Kohlehydrate. Sie müssen nicht nur in der richtigen Menge sondern auch im richtigen Verhältnis zueinander aufgenommen werden.
Kohlehydrate
Sie sollten etwa 50 % der Nahrung ausmachen, da sie die wichtigsten Energielieferanten des Körpers sind und am längsten im Organismus verweilen. Kohlehydrat ist aber nicht gleich Kohlehydrat, gerade was den Vitalstoffgehalt angeht gibt es oft große Unterschiede.
Vermutlich werden alle meine Gäste Vegetarier sein. Ebenso, wie ich auch. Dann aber gibt es Dinge die mich einfach maßlos stören, die ich aber nicht ändern kann.
Wer aufmerksam liest, wird in so manch einem Produkt, welches ausschließlich für die vegetarische Ernährung deklariert ist, doch fleischliche Erzeugnisse finden. Ein Thema, wo es sich lohnt, mal ein wenig Licht in den Verpackungsmantel zu bringen, welche Lebensmittel für Vegetarier geeignet sind, und wovon mal lieber die Finger lässt.
Beim Verzehr von Obst und Gemüse dürfte klar sein, dass das Risiko ungewollt Fleisch zu essen, sehr gering ist. Aber man kann sich ja nicht nur und ausschließlich davon ernähren, folglich kommt man um Produkte aus der Konserve nicht drum rum.
Das wären zum einem Käse. Die allermeisten Käsesorten haben fleischliche Anteil in sich, insbesondere Hartkäse. Sie beinhalten sogenanntes Kälberlab, dieser wird aus dem Magen geschlachteter Kühe hergestellten. Wenn man nun denkt, das wäre bei BIO-Käse nicht der Fall, der ist leider auf dem Holzweg, auch dort wurde das Kälberlab schon drin gefunden.
Auch in Süßigkeiten, bspw. genauer in Gummibärchen, Joghurt und Pudding, findet man tierische Gelatine. Sicher allseits bekannt. Es gibt aber auch Hersteller, die uns “Vegetarian People” berücksichtigen und Fruchtgummi produzieren, welches ohne tierischen Gelatine auskommt, sondern stattdessen pflanzliche Gelatine hinzugefügt wird.
Ach, und auch in Essig kann man tierische Zutaten finden. Ich konnte es kaum glauben, aber einige Essigsorte werden mit Chitin angereichert, was aus toten Krustentieren hergestellt wird. Chitin findet man auch ein einigen Alkoholsorten wieder. Gut, das ich das sowieso alles nicht trinke.
Umso lieber ergänze ich meine Ernährung um Fruchtsäfte, aber auch da kann man nicht mehr sicher gehen. Denn leider werden immer noch viele Fruchtsäfte mit Gelatine angereichert.
Und auch in Medikamenten findet man Gelatine, welche die Pillen nämlich umgibt. Alternativen dürfte es da nur wenige geben.
Gar nicht so einfach, als Vegetarier noch durchzusehen, welche Produkte geeignet sind. Am sichersten fährt man, wenn bei Tofu und Salaten bleibt.
Da bleibt die Ehtik wenigstens nicht auf der Strecke.
Vielleicht ist es für die meisten Leute schon klar, aber für mich persönlich ist es schockierend, wieviele der Klischees anscheinend zutreffen. China, Reich der Mitte, ein Land mit einer Tradition von Jahrtausenden und geschätzten 1,3 Milliarden Einwohnern, hat keine Tierschutzrichtlinien.
Das ist in sofern fatal, als Tiere in China noch mehr als hier als Nahrungslieferant genutzt werden. Hunde, Katzen, Pelztiere, Kaninchen – was für uns als Haustier gilt, ist dort einen Schritt entfernt von der Bratpfanne. Das wäre an sich ja kein neues Problem – andere Länder, andere Sitten. Zum Beispiel wäre ein Inder sicherlich entsetzt, wenn er sieht, wie die ihm heilige Kuh hierzulande in Massen zu Fleischscheiben verarbeitet wird.
Aber es gibt in China keine einheitliche Richtlinie, wie die Nutztiere zu züchten sind. Das führt dazu, dass sich die Tiere noch viel barbarischeren Zuständen ausgesetzt sehen, als bei uns. In der Stadt sind Märkte mit nebeinander gestapelten Käfigen, in die lebendige Tiere gequetscht sind, keine Seltenheit.
Was in Hollywoodfilmen oft benutzt wird, um das “Flair” zu intensivieren, ist somit Realität: Ein Tierleben gilt nichts im Reich der Mitte. Da man diese Tatsache über kurz oder lang nicht wird ändern können, ist es wohl müßig, das Thema anzusprechen. Deswegen verzeiht mir den folgenden “BRAVO“-Satz: ES IST EINE SCHANDE!
Natürlich ist China auch ein Land der Menschenrechtsverletzungen. Klar kann man sagen, da läuft so viel schief, ist doch logisch, dass das mit dem Tierschutz nicht hinhaut. Trotzdem: Ein Land, was versucht, sich aus dem Status Schwellenland zu erheben, braucht über kurz oder lang vernünftige Tierschutzgesetze. Und kommt mir nicht mit der Armut. Ein armer Mensch behandelt seine Tiere freundlich, denn sie sind das einzige, was ihn am Leben hält. Die Tierschutzverbrechen werden auch nicht primär von den vorher angesprochenen Straßenhändlern verübt. Konzerne aus der ganzen Welt produzieren hier billig und ohne “lästige Richtlinen”, Produkte, die wir hinterher kaufen.
Ich weiß nicht, wie sich das lösen lässt, aber es ist nicht in Ordnung.
Quelle: Vier Pfoten
Der Vegetarier an sich stellt ja im Vergleich zum gemeinen Carnivoren schon mal eine Weiterentwicklung dar, die sich in Sachen Humanität und Ethik um gefühlte hundert Prozent über dem geistigen Niveau des Normalbürgers befindet. Ein Level weiter sind da übrigens die Veganer: Sie verzichten gänzlich auf tierische Produkte.
Natürlich muss man, beschäftigt man sich mit diesem Thema, erstmal die gängigen Vorurteile überwinden. Alles Ökö-Freaks. Veganer haben einen an der Waffel. Nichts als aufmerksamkeitsgeile Selbstdarsteller, die sich den Gegebenheiten des Lebens nicht anpassen wollen. Schließlich kann heutzutage niemand überleben, der kein tierisches Eiweiß zu sich nimmt.
Naja. An den Vorurteilen einer Kultur lässt sich am Besten feststellen, wie degeneriert und überfressen diese bereits ist.
Und was in unserem Kulturkreis für Vorbehalte gegen Veganer herumschwirren, könnte man glatt glauben, sich in den 50er Jahren zu befinden. Immer noch! Dabei ist es nur ein kleiner Schritt vom Vegetarier zum Veganer. Nur hier ist für die meisten Menschen unakzeptabel, dass der ethische Aspekt eine noch größere Rolle spielt. Wo ein Vegetarier sagen kann “Hm… ich mag halt kein Fleisch…” oder “Ich lebe länger!” wird der Veganer von allen Liebhabern gegrillter und gepökelter Erzeugnisse immer sehr schnell in eine Ecke gedrängt. Auf dieser muss er sich dann mit ethischen Fragen auseinandersetzen, die für ihn selbstverständlich und nicht zwingend Zentrum seiner veganischen Philosophie sind. Klar, dass vielen Veganern eine grundsätzliche Abwehrhaltung innewohnt, wenn sie auf ihre Ernährungsphilosophie angesprochen werden.
Also. Was bedeutet es, Veganer zu sein? Ein Veganer im engeren Sinne ernährt sich nicht von Tierprodukten. Dazu gehören, anders als bei Vegetariern, auch Eier, Butter, Käse, Milch und Gummibärchen (Gelatine kommt vom Rind). Damit fällt ein ganzer Batzen des westlichen Nahrungsangebotes weg, weil sich bei uns viele Bestandteile der Lebensmittel in der einen oder anderen Weise aus tierischen Bestandteilen zusammensetzen.
Ein strenger Veganer achtet weiterhin auch bei der Auswahl seiner Kleidung darauf, keine tierischen Erzeugnisse zu nutzen. So wird er keine Schafswolle, sondern Baumwolle tragen. Echtes Leder wird nicht angezogen, weil es eben Haut von toten Tieren ist.
Die meisten Veganer begründen ihre strikte Ablehnung von allem Töten moralisch und ethisch. Die Konsequenz einiger naturbezogener Religionen ist Veganismus.
Die Argumentation geht meisten in die Richtung, dass der Mensch durch sein Plus an Bewusstsein und seine etablierte Stellung als “Beherrscher der Natur” ein ebensogroßes Plus an Verantwortung mitgeliefert bekommt. Das bedeutet, wir sind verantwortlich für die Tiere, die wir im Endeffekt als Sklaven für unsere Bedürfnisse züchten.
Diese Sicht der Dinge muss man nicht teilen, man kann sie aber respektieren. Dann wird das nächste Gespräch mit einem Veganer nicht zur hastigen Absteckung der Grenzen zwischen dem Vegetarischen und dem Veganischen Standpunkt, sondern ein interessantes Austausche verschiedener Standpunkte.