Vegetarier Only

Alles über das Leben eines Vegetariers
 


Fast jeder Vegetarier oder Veganer, der im Bioladen oder den DM Drogeriemärkten aufmerksam die Zutatenlisten studiert hat, ist mindestens schon einmal über dieses Kennzeichen gestolpert: Die Vegan Blume. Sie kennzeichnet Produkte, die sowohl ohne tierische Bestandteile auskommen, als auch auf Tierversuche verzichten, geregelt nach den Kriterien der Vegan Society. Praktisch, ja. Aber wer ist das denn nun genau und was sagt die Kennzeichnung aus?


Vegan Blume der Vegan Society ©Flickr.com/solidariat

Vegan Society UK und der Vegetarier Bund

Die Vegan Society wurde bereits 1944 von Donald Watson in Großbritannien gegründet. Watson selbst, das Urgestein und Schöpfer des Begriffs „Veganismus“ in Abgrenzung zum Vegetarismus, wurde übrigens mit seiner gut durchmischten Pflanzenkost ohne Milch, Eier und andere Lebensmittel tierischer Herkunft, über 90 Jahre alt, - dass nur vorweg, um Kritikern den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Gegründet wurde die Vegan Society als Organisation, die sowohl den Tierschutz thematisiert und sich gegen Speziesismus (Diskriminierung aufgrund der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Spezies) stark macht, als auch für die Belange von Menschen, denen eine vegetarische Ernährung nicht konsequent genug ist.
In Deutschland gibt es den Vegetarier Bund (kurz VEBU), der ebenfalls über die Aspekte sowie die neusten Forschungsergebnisse der veganen Lebensweise informiert, jedoch logischerweise auch die Vegetarier einbezieht.

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Das World Watch Magazine veröffentlichte im Dezember 2009 ein aufrüttelndes Ergebnis: 51% der weltweiten Treibhausgasemissionen gehen auf den Konsum von Fleisch und die damit verbundene Massentierhaltung zurück. Eine Bremer Bürgerinitiative will dem entgegen wirken und holte sich kurzerhand Bekräftigung beim Bürgermeister Jens Böhrnsen. Daraufhin beschloss man den Veggiday in Bremen einzuführen – jeden Donnerstag soll nun ein vegetarisches Gericht auf den Tellern der Hansestädter landen.

Veggiday in Bremen   ©Flickr.com/Sandy Austin

Bremen führt den Veggiday ein

Veggiday – so heißt die Antwort der Bremer Bürger auf das unbefriedigende Ergebnis des Klimagipfels 2009. Wenn die Politiker nichts ändern, dann ist eben Eigeninitiative gefragt, beschloss man in der norddeutschen Hansestadt.
Dass wir in Deutschland mit ca. 80kg Fleisch pro Jahr ca. 3x so viel essen, als die Deutschen Gesellschaft für Ernährung eigentlich empfiehlt und um ein Vielfaches mehr als z. B. in Indien, wo man pro Kopf gerade mal auf 5 kg kommt, kann man sich anhand der ansteigenden Statistiken über Herz-Kreislauf-Erkrankungen und dem starken Übergewicht in den Industrieländern eigentlich auch an 2 Fingern selbst ausrechnen. Dass damit auch massiv die Umwelt belastet wird, ist noch immer vielen Menschen unbewusst.

Mehr Fleisch auf den Tellern braucht mehr Vieh. Mehr Vieh braucht mehr Platz, Wasser und Futter. Absurderweise kommen große Mengen an Viehnahrung aus Anbauflächen, die durch die Rodung des südamerikanischen Regenwaldes entstanden ist. Eine fatale Doppeldynamik weiterlesen »


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Dass Veganer auf Käse verzichten, ist ja klar. Schließlich meiden sie alle Produkte tierischer Herkunft. Aber auch viele konsequente Vegetarier verzichten auf Käsestulle und Co., da in den meisten Käsesorten Lab aus dem Magen der Kuh steckt. - Ja. Pfui!
Trotzdem muss man auf cremige Krusten und schmelzenden Pizzabelag nicht verzichten. Die Autorin Heike Kügler-Anger zeigt wie’s geht.

Vegane Käse-Alternativen   ©Flickr.com/veganbaking.net

Vegetarisches Kochbuch: Käse Veganese

„Käse veganese“ heißt das Kochbuch von der vegetarischen Autorin Heike Kügler-Anger. Hier liefert sie auf ca. 200 Seiten Anregungen, wie sich beliebte Lebensmittel auf Milch-Basis pflanzlich am besten ersetzen lassen. Egal ob auf Pilzauflauf, als Brotaufstrich oder fester Aufschnitt, als Pasta-Soße oder in der süßen Variante z.B. auf Käsekuchen - es gibt für alles eine Alternative zum Käse. Mit Zutaten wie Hefeflocken, Tofu, Sojadrink und Agar Agar, einem pflanzlichen Pendant zur Gelatine, zaubert sie leicht verständliche Rezepte, die auch für Laien und vegane Frischlinge zu verstehen sind.

Ob es schmeckt? Aber hallo! Allerdings sollte man nicht unrealistische Ergebnisse erwarten. Die Sachen sind wirklich lecker, aber wenn man einen bestimmten Käse beim Abschmecken vor Auge hat und erwartet, dass es nun haargenau so wird, ist man schnell enttäuscht. Von dem „genau wie“ Erlebnis sollte man sich verabschieden. Das Kochbuch liefert Alternativen, keinen Ersatz. Aber allein wegen der kreativen und cleveren Ideen ist das Buch auf jeden Fall kaufenswert. Nicht nur Veganer hilft es ungemein, auch Menschen mit Laktose Intoleranz sind damit wirklich gut beraten. weiterlesen »


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Vegane Kekse gibt es schon in einigen Bioläden, und auch der ein oder andere Supermarkt führt ein paar Sorten, die sich mit der veganen Lebensweise vereinbaren lassen. Aber so richtig tolle, riesige Cookies, wie ich sie früher gerne gegessen habe, waren noch nicht dabei. Deswegen gibt es hier ein tolles Rezept zum Nachmachen.

Vegan Chocolate Cookies ©Flickr.com/ilovemypit

Schokoladig gut: Vegan Cookies

Vegan Cookies sind so ziemlich meine Lieblingssüßigkeit. In Oreos hätte ich zum Beispiel während meines USA Aufenthalts baden können, wenn ich sie nicht vorher schon gegessen hätte. Als mir eine Freundin dann mitteilte, man könne sie nun auch in Deutschland kaufen, war ich total aus dem Häuschen. Die Ernüchterung kam dann an der Kasse, als ich routinemäßig doch noch mal die Zutaten checkte: Molkepulver! Ih!

Mir wurde ganz mulmig bei dem Gedanken, wie viele ich in der Vergangenheit davon verdrückt hatte. Dann kam aber des Rätsels Lösung: Oreo Kekse sind in den USA tatsächlich vegan (nicht alle Sorten!), die für den europäischen Markt werden allerdings in Spanien produziert, wo nach einem anderen Rezept gearbeitet wird. Schöner Mist.

Zum Glück bin ich D.I.Y. versiert und hab mich gleich auf die Suche nach einem Cookie Rezept gemacht, das sich veganisieren lässt. Diese Kekse haben zwar mit Oreos wenig zu tun, sind aber trotzdem eine ehrwürdige Alternative für Schokoholics. Los geht’s! weiterlesen »


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Endlich ist es so weit: Seit dem 11. Januar 2010 gibt es die erste Mensa an einer deutschen Uni, die ein rein vegetarisches Angebot führt. Zwischen Möhren-Ingwer-Suppe, leckeren Bratlingen und Pilz-Ragout kann man an der grüne Mensa „Veggie No.1“ der Freien Universität Berlin nun fleischlose Gerichte zum kleinen Preis genießen, auch in Bioqualität.

Die erste vegetarische Mensa: Veggie No. 1 an der FU Berlin

Die berliner Studierenden können sich freuen: Vorbei sind die Zeiten, in denen Vegetarier und Veganer auf Beilagen und Salat ausweichen mussten oder sich von eingepacktem Studentenfutter ernährten. Zwar hat die Landeshauptstadt für Vegetarier und Veganer schon ein breites Angebot an Geschäften, Restaurants und Imbissen, die kulinarisch auch so manch einen Fleichfanantiker umhauen, doch bei einem studentischen Budget musste man da doch oft auf die mitgebrachte Banane oder Seitan-Stulle ausweichen.

Nun wurde eine marode Mensa der FU Berlin mit den Mitteln aus dem Konjunkturpaket II nicht nur in ein ansprechendes und modernes Campusrestaurant umgebaut, sondern bietet auch Pflanzenfressern täglich wechselnde, köstliche Gerichte zu einem erschwinglichen Preis an. weiterlesen »


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Wenn es mal wieder schnell gehen soll oder ihr für viele Menschen ein leichtes Gericht kochen wollt, dann ist dieses kindereinfache Rezept für gefüllte vegetarische Pfannkuchen genau richtig. Geht übrigens auch sehr gut im Sommer, wenn es zu heiß ist, um richtig zu kochen.

Diesen einfachen Pfannkuchen verleiht die Füllung die nötige Würze. Der Teig ist einfach und kommt ohne Eier oder Milch aus, so dass das Rezept auch für Veganer geeignet ist.

Gefüllte Pfannkuchen (Wraps) ©Flickr.com/Wordridden

Gefüllte Pfannkuchen, auch für Veganer und bei Laktose Intoleranz

Dieses vegetarische Rezept ist ziemlich simpel und deswegen auch für absolute Kochanfänger geeignet. Dazu kann man es schnell ohne viel Aufwand zubereiten. Da bei dem Teig auf Milch verzichtet wird, freuen sich nicht nur die Kühe und Veganer, auch Menschen, die unter Laktose Intoleranz leiden, können hier beruhigt zuschlagen. Wem die Füllung übrigens zu leicht ist, der kann sie noch um gebratene Pilze erweitern. Der Phantasie sind beim Kochen keine Grenzen gesetzt. Noch gesünder wird der Snack, indem man den Teig mit Vollkornmehl macht. Hält dann auch länger satt. weiterlesen »


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Veganer achten nicht nur beim Essen auf den strengen Verzicht von tierischen Produkten, sie verzichten auch bei Kosmetikartikel, Bettzeug und Kleidung auf den Einsatz von tierischen Fasern und Materialien. Auch einige Vegetarier verzichten streng auf Lederprodukte. Eine kleine Herausforderung, was Schuhe betrifft.

Ob bequeme Sneakers oder elegante High Heels, gibt es hier nun eine kleine Übersicht an Shops, Geschäften und Brands, die vegane und vegetarische Schuhe für Damen und Herren führen.

Vegane High heels ©Flickr.com/Perfecto Insecto

Vegane Schuhe von Vegetarian Shoes und Co.

Der wohl bekannteste Hersteller von veganen Schuhen ist Vegetarian Shoes. Alles fing mit dem Traum von Robin Webb an, der nirgendwo vegane oder vegetarische Schuhe fand und kurzerhand beschloss, sie einfach selbst zu produzieren. Nach anfänglichen Schwierigkeiten ging er dank großer Nachfrage schnell zur Großproduktion über. Zu seinen Stammkunden zählen auch vegetarische Promis wie Paul McCartney.
Heute kann man die hochwertigen, lederfreien Schuhe für Damen und Herren nicht nur in UK kaufen. Der Veganladen Veni Vidi Vegi! in Berlin und der Radix Shop in München haben die Schuhe im Sortiment. weiterlesen »


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Tofu marinieren

abgelegt in: Rezepte

Tofu spaltet nicht nur Vegetarier und omnivor lebende Menschen in zwei Lager. Auch unter den Pflanzenfressern gehen die Meinungen auseinander: Einige hassen die weißen Bröckchen, andere halten es für einen gelungenen Fleischersatz und könnten es täglich essen. Tatsächlich kommt es häufig einfach drauf an, wie man ihn zubereitet.

Allerdings sollten Kritiker bedenken, dass rohes, ungewürztes Fleisch auch nicht gerade ein Gaumenschmaus sein dürfte.

Tofu marinieren und panieren

Tofu marinieren und einlegen ist eigentlich eine recht leichte Angelegenheit, kann aber für den nötigen Geschmacks-Kick sorgen. Zugegebenermaßen schmeckt roher  Natur-Tofu einfach nur scheußlich fad und die Konsistenz ist auch nicht gerade prickelnd, deswegen hier ein paar Tipps, wie man sich der Proteinbombe auf kulinarischen Wegen am besten nähert. weiterlesen »


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Wieso vegan? Was essen Veganer überhaupt? Ist vegan und gesund leben überhaupt möglich? Und wo lerne ich andere Veganer kennen? In Berlin gibt es Anfang Januar 2010 die Möglichkeit sich während der veganen Schnupperwochen über die vegane Lebensweise zu informieren.

Vegan für Anfänger

Ihr überlegt schon lange eure Ernährung umzustellen? Habt vielleicht einen Freund im Bekanntenkreis, der Veganer ist oder wollt einfach mal so wissen, was das ist? Oder ihr bezeichnet euch selbst gar als anti-vegan und wollt zumindest mal kennen lernen, über was ihr euch das Maul zerreißt? Dann habt ihr vom 16.-30. Januar 2010 die Gelegenheit unter Anleitung und mit anderen Interessierten zusammen in Berlin die vegane Lebensweise kennen zu lernen. Zusammen mit der Albert Schweitzer Stiftung hat das Tierrechtsbündnis Berlin-vegan die veganen Schnupperwochen organisiert. Hier erfahrt ihr in Vorträgen, Diskussionen, Filmvorführungen aber auch beim gemeinsamen Essen, Kochen, Spielen und Shopping, wie leicht sich die vegane Ernährung im Alltag umsetzen lässt. weiterlesen »


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Ein festliches Dessert gehört zu einem guten Weihnachtsessen einfach dazu. Tiramisu ist dabei mein absoluter Favorit, vor allem, seit ich weiß, dass man es auch vegan machen kann. Und falls ihr eine nörgelige Omni-Familie habt, die glaubt, Veganer würden zum Nachtisch nur Apfelschnitze mümmeln, tja, dann punktet doch mal mit diesem leckeren Tiramisu!

Veganes Tiramisu  ©Flickr.com/jlastras

Veganes Tiramisu – cholesterinfrei schlemmen an Weihnachten

Veganes Tiramisu muss an Weihnachten auf dem Tisch stehen! Und an Ostern! Auch wenn ich beides nicht feiere. Und Geburtstagen! Und Nichtgeburtstagen! Es gibt einfach keinen Grund, den ich nicht finde, um beim Dessert mal wieder völlig über die Stränge zu schlagen.
Und da wir nicht nur unsere Freunde auf 4 Beinen vor Tierquälerei schützen wollen, sondern im Idealfall auch unsere Liebsten, bietet wir ihnen natürlich ein Stück cholesterinfreies Dessert an: Tiramisu gut, alles gut! weiterlesen »


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