PETA kürt vegetarierfreundliche Fußballstadien

Der Trend zur fleischfreien Ernährung setzt sich auch in Stadien durch. Die Tierrechtsorganisation PETA hat den FC Bayern München in diesem Jahr zu seinem Tabellenführer in Sachen Fußball ohne Tierquälerei gemacht. Aber auch andere Fußballfans haben ihren kulinarischen Horizont erweitert.

Wenn es um die Wurst geht, schneidet der FC Bayern München ganz gut ab. Vielleicht ist der Pokal als vegetarierfreundlichstes Stadion ja ein Trost für die schwächelnde Liga. Da können sich andere Vereine noch eine Scheibe abschneiden. Die PETA hofft mit der Aktion, dass auch andere Stadion, im rein metaphorischen Sinne, Blut lecken werden und in die vegetarische Laola einstimmen.

Vegetarismus im Fußballstadion

Schon lange bietet das Catering in Fußballarenen mehr als nur Würstchen, Bier und Popkorn. Die kulinarischen Begleiter der Fußballfans sind nicht nur vielseitiger, sondern auch fleischloser geworden.

Denn immer mehr Menschen und eben auch echte Fußballfans meiden aus ethischen, gesundheitlichen oder umweltbewussten Gründen Fleisch in der Ernährung. Die PETA will mit ihrer Auszeichnung weiter den Ansporn voran treiben, vegetarische Snacks zum Fußball zu reichen.

Vegetarier in der obersten Liga

Den ersten Platz im PETA-Vegetarismus-Contest machte in diesem Jahr wieder die Allianz-Arena vom 1. FCB, dicht gefolgt von der Veltins-Arena von Schalke 04.

Den dritten Platz teilen sich aus der Sicht von PETA die Stadien von Eintracht Frankfurt und dem 1. FC Nürnberg. Besonders hervorzuheben ist noch der Verein von Mainz 05, der seine Fans selbst abstimmen lässt, welche vegetarischen Gerichte im Stadion erhältlich sein sollen.

Es wird spannend, welcher Verein in der nächsten Saison dem Trend vom steigenden Bewusstsein der Bevölkerung für Gesundheit, Tiere und Umwelt folgen wird.

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