Mit Xucker kommt eine neue, zahnschonende Variante des Süßens in den morgendlichen Kaffeebecher. Aus Holz- und Maisresten wird ein Ersatz für Zucker. Doch ist diese Form des Süßens mit unserem Gewissen vereinbar?
Gemütlich einen Vanilla-Chai im Goodies getrunken und da steht es: Xucker-die gesunde Art zu süßen. Der neue Süßstoff mit finnischem Ursprung hat nun auch den Weg nach Deutschland geschafft. Schnell wird der uns bekannte Zucker als Kalorienbombe und Kariesgrube verteufelt und der neue Stoff gepriesen. Unklar ist, ob sich die Herstellung mit dem Gewissen vereinbaren lässt. weiterlesen »
Ein Modetrend, der Tierliebhaber freuen dürfte: Kunstpelz ist zur Zeit so angesagt, wie nie zuvor und verdeutlicht einmal mehr, dass kein Tier für einen warmen Mantel sterben muss.
Kunstpelz setzt sich immer mehr als Modetrend und Alternative zum echten Tierfell durch. Spätestens seit Karl Lagerfeld im Frühjahr 2010 seine Winterkollektion für dieses Jahr vorstellte und dabei ausschließlich auf künstliche Webpelze zurückgriff, hat wohl auch die letzte Fashionista begriffen, dass echter Pelz nicht angesagt sondern absolut von gestern ist. Bei der Pelztierhaltung handelt es sich um eine Grausamkeit ohnegleichen und so ist es nur zu unterstützen, dass einflussreiche Modeschöpfer vermehrt einen neuen und tierfreundlichen Weg einschlagen. weiterlesen »
Die von Greenpeace und anderen Umweltorganisationen erdachte Aktion „Vegetarischer Donnerstag“ könnte beendet sein, bevor sie richtig begonnen hat. Die Münsteraner nehmen die Idee leider nicht so gut an, wie gehofft, klagen die Veranstalter.
Erst vor wenigen Monaten war die Aktion, die Greenpeace bereits im vergangenen Jahr vorgeschlagen hatte, von der Stadtverwaltung Münster gestartet worden. Die Idee dahinter ist denkbar simpel: Einmal in der Woche, in diesem Fall am Donnerstag, sollten Kantinen, Mensen und Restaurants verstärkt vegetarische Gerichte anbieten, um so das Bewusstsein in der Bevölkerung für eine gesündere Ernährung zu stärken und den vegetarischen Lebensstil zu verbreiten. Bisher stößt die Aktion jedoch auch mehr Widerstand als erwartet – Steht das Projekt womöglich schon vor dem Aus?
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Das Greentunes Festival ist eine musikalisch unterlegte Ausstellung zu fleischfreier, vegetarischer und veganer Ernährung in Berlin. Das Festival findet am 09. September diesen Jahres erstmals im K17 in Friedrichshain statt.
Die Veranstaltung soll von fleischfreier Ernährung überzeugen und zu umweltbewusster Nahrung anregen. Nicht nur ethische Aspekte spielen dabei eine Rolle, sondern auch im Hinblick auf die Umwelt soll aufgeklärt werden.
Neben der Unterhaltung, die von Musikern, unter ihnen Vegetarier und Veganer, verschiedenster Stilrichtungen, wie Hip Hop, Pop, Gothic und Independent, garantiert wird, wird es an diesem Tag Ausstellungen, Filmvorführungen und Seminare rund um das Thema fleischfreie Ernährung geben.
Im Vordergrund steht die Idee die Ernährung von über 7 Milliarden Menschen gesund und ökologisch nachhaltig zu garantieren. Während in der Politik bereits über den Verzehr von Insekten diskutiert wird, schlagen die hiesigen Aussteller vor, sich auf ein vegetarische, vielleicht sogar rein vegane Versorgung umzustellen.
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Das World Watch Magazine veröffentlichte im Dezember 2009 ein aufrüttelndes Ergebnis: 51% der weltweiten Treibhausgasemissionen gehen auf den Konsum von Fleisch und die damit verbundene Massentierhaltung zurück. Eine Bremer Bürgerinitiative will dem entgegen wirken und holte sich kurzerhand Bekräftigung beim Bürgermeister Jens Böhrnsen. Daraufhin beschloss man den Veggiday in Bremen einzuführen – jeden Donnerstag soll nun ein vegetarisches Gericht auf den Tellern der Hansestädter landen.
Veggiday – so heißt die Antwort der Bremer Bürger auf das unbefriedigende Ergebnis des Klimagipfels 2009. Wenn die Politiker nichts ändern, dann ist eben Eigeninitiative gefragt, beschloss man in der norddeutschen Hansestadt.
Dass wir in Deutschland mit ca. 80kg Fleisch pro Jahr ca. 3x so viel essen, als die Deutschen Gesellschaft für Ernährung eigentlich empfiehlt und um ein Vielfaches mehr als z. B. in Indien, wo man pro Kopf gerade mal auf 5 kg kommt, kann man sich anhand der ansteigenden Statistiken über Herz-Kreislauf-Erkrankungen und dem starken Übergewicht in den Industrieländern eigentlich auch an 2 Fingern selbst ausrechnen. Dass damit auch massiv die Umwelt belastet wird, ist noch immer vielen Menschen unbewusst.
Mehr Fleisch auf den Tellern braucht mehr Vieh. Mehr Vieh braucht mehr Platz, Wasser und Futter. Absurderweise kommen große Mengen an Viehnahrung aus Anbauflächen, die durch die Rodung des südamerikanischen Regenwaldes entstanden ist. Eine fatale Doppeldynamik weiterlesen »