Indische Rezepte: vegetarische Gerichte mit Curry

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Zahlreiche indische Rezepte sind vegetarische Gerichte. Denn in Indien verzichten viele Menschen aus religiösen Gründen auf Fleischkonsum. Hülsenfrüchte sind hervorragende Eiweißlieferanten und dienen damit als effektiver Fleisch-Ersatz.

So erfreuen sich Kichererbsen als Bestandteil für vegetarische Gerichte großer Beliebtheit. Kirchererbsencurry ist leicht gemacht.

Für 4 Personen nehme man: 4 Kartoffeln, 1Möhre, 2 Dosen Kichererbsen (je 425 ml), 1 Dose geschälte und gehackte Tomaten, 1- 2 Chilischoten (nach gewünschten Schärfegrad), Stück Ingwer (gehackt) oder 1 TL Ingwerpulver, 2 EL Garam Masala (indische Gewürzmischung), 1- 2 Knoblauchzehen, 1 Zwiebel, 1 TL Kurkuma, 150 g saure Sahne, Ghee (indisches Butterschmalz), Salz, Wasser.

Zubereitung des Kichererbsencurrys

Kartoffeln, Möhre, Zwiebel, Ingwer, Knoblauch schälen. Kartoffeln und Möhre in Würfel schneiden. Zwiebel, Ingwer, Knoblauch, Chilischoten fein hacken oder pressen. In einem Topf das Ghee erhitzen und  Ingwer, Knoblauch, Chili, Zwiebel leicht anbraten. Kirchererbsen, Geschälte Hacktomaten und Garam Masala hinzufügen. Alles kräftig durchmischen und Wasser hinzugeben, bis die Zutaten knapp bedeckt sind. Nach Wunsch salzen, wieder kräftig durchrühren und auf kleiner Flamme durchziehen lassen. Gelegentlich umrühren oder etwas Wasser hinzufügen, um die Zutaten erneut zu bedecken. Nach etwa 15 Minuten die Möhren- und Kartoffelwürfel hineingeben und unterrühren. Das Curry weitere 15 Minuten köcheln bis Kichererbsen, Kartoffeln und Möhre gar sind. Das Curry mit saurer Sahne, Kurkuma und Salz abschmecken.

Tipps und Varianten

Basmatireis oder Fladenbrot eignen sich als Ergänzung und Grundlage für Curry-dishes und indische Rezepte. Für das Kichererbsencurry können statt Kartoffeln und Möhre auch Paprika und Frühlingszwiebeln verwendet werden. Auch eine Kombination aller vier Zutaten ist denkbar. Zudem mundet eine Variante aus Möhre, Kürbis, Frühlingszwiebeln ebenso vorzüglich zu Kichererbsen. Auch eine Brise Koriander, Kreuzkümmel, Pfeffer und Paprika ist nicht zu verachten. Eine weitere Variationsmöglichkeit besteht darin, dem köchelnden Curry in gleichen Mengen Wasser und Kokussmilch zuzuführen – die indische Rezepte besonders appetitlich macht und sattdessen auf die saure Sahne beim finalen Abschmecken zu verzichten.

Bildquelle: Pixabay, Einladung_zum_Essen, 1819752