Wie gesund sind Früchte wirklich?

Täglich fünf Hände voll Obst und Gemüse zu essen, war lange die Empfehlung vieler Ärzte. Auch Sprichwörter wie „An apple a day keeps the doctor away“ (übersetzt „Ein Appel am Tag hält den Doktor in Schach“) sollen darauf anspielen, wie wichtig der regelmäßige Konsum von Früchten ist, da sie viele Vitamine enthalten und den Körper dadurch bestens versorgen. Mittlerweile gibt es jedoch immer mehr gesundheitliche Ansätze, die von einem übermäßigen Konsum von Früchten abraten und eher zu einer höheren Menge an Gemüse raten. Was steckt nun wirklich dahinter? Soll auf Obst verzichtet werden oder darf man sich mit den leckeren Früchten den Bauch vollschlagen? Wir haben uns die Frage einmal genauer angesehen!

Bunte Früchte: Eine positive Assoziation

Denkt man an Früchte, so fallen den meisten Menschen Begriffe wie „gesund“, „frisch“, „saftig“ und „reif“ ein. Wir denken an leckere, glänzende Äpfel, wohlschmeckende Mangos und duftende Erdbeeren direkt aus dem eigenen Garten. Die positive Assoziation von Obst wird sogar in einigen Spielen eingesetzt. Wer an alte Spielautomaten denkt, erinnert sich bestimmt an die klassischen Symbole auf den Walzen: Kirschen, Pflaumen und Co. Auch heute findet man in Online Casinos neben Spielen wie Roulette und Blackjack einige Retro-Slots mit den klassischen Früchten. Früchte-Slots erinnern an die ursprünglichen Einarmigen Banditen und Kaugummi-Belohnungen, deren Geschmacksrichtung den Früchten entsprachen. Weitere Beispiele sind Spiele wie Fruit Ninja, die uns thematisch ebenfalls mit dem Essen spielen lassen. Dabei werden frische Früchte in leuchtenden Farben über den Bildschirm geschossen, die dann mit einfachen Fingergesten im Flug zerteilt werden müssen. Obst bringt also ganz klar Freude auf. Beißt man in ein besonders saftiges und intensiv schmeckendes Stück Obst, läuft einem sofort das Wasser im Mund zusammen. Aber schmecken Früchte einfach nur gut und sind eigentlich schlecht für uns? Hier sind sich Wissenschaftler nicht ganz einig!

Obst hat viele gute Nährstoffe

Wer glaubt, dass Obst gesund für den Körper ist, liegt damit auf keinen Fall falsch. Frische Früchte besitzen viele wichtige Vitamine, Ballaststoffe und Spurenelemente. Eine Banane zu essen oder in einen Apfel zu beißen, kann also kaum als Sünde abgestempelt werden. Trotzdem sollte man die süßen Fruchte nicht mit Gemüse gleichsetzen. Während man von Gemüse wirklich so viel essen kann, wie man möchte – außer es handelt sich um stärkehaltige Sorten wie Kartoffeln und Mais – ohne dem Körper zu viel Zucker zuzufügen, sollte man beim Obst in gesunden Maßen essen. Außerdem gibt es große Unterschiede in den Sorten. So enthalten z. B. die meisten Beeren relativ wenig Zucker, genauso wie Mandarinen, Papayas und Pfirsiche. Besonders wenig Zucker enthalten Avocados und Tomaten – diese werden aber von vielen irrtümlich dem Gemüse zugeordnet. Nicht überessen sollte man hingegen Ananas, Bananen, Mangos oder Weintrauben.

Obst essen: In welcher Form?

Wichtig ist vor allem, wie wir Obst zu uns nehmen. Frisches Obst in seiner reinsten Form – vielleicht direkt vom Baum oder Strauch gepflückt – ist eindeutig die beste Art, um sich seine Vitamine aus Früchten zu holen. Säfte und Smoothies hingegen haben einige Nachteile. Wer sich zwischen einem Saft und einem Smoothie entscheiden will, sollte Letzteres wählen, denn im Smoothie sind immer noch die Faser- und Ballaststoffe enthalten, die für den Darm wichtig sind und die Verdauung anregen. Beim Pressen von Säften und dem Verlust des Fruchtfleisches gehen viele Vitamine und wichtige Bestandteile verloren. Aber auch Smoothies sollte man nicht zu oft trinken, denn hier muss der Körper deutlich weniger arbeiten, um das Obst zu zerspalten. Der Fruchtzucker geht damit schneller ins Blut, wodurch der Körper hohe Mengen an Insulin ausschüttet und der Blutzucker schnell in den Keller fällt. Wer viele Säfte trinkt, kann damit sogar ordentlich zunehmen, denn Orangensaft hat genauso viel Zucker wie eine Cola. Natürlich ist der Saft trotzdem die gesündere Alternative zum Softdrink, Orangenscheiben zu naschen wäre aber immer noch die bessere Wahl. Auch von getrockneten Früchten sollte man hauptsächlich die Finger lassen. Die dehydrierten Früchte schrumpfen bei dem Prozess extrem, wodurch man viel mehr von ihnen essen kann. Während man z. B. nach einer oder zwei frischen Aprikosen genug hätte, kann man das Obst in getrockneter Form richtig reinschaufeln. Und da den getrockneten Früchten nur das Wasser entzogen wurde, die Menge an Fruchtzucker aber gleich bleibt, kann man in kurzer Zeit eine ganze Menge an Zucker und Kalorien zu sich nehmen.

Grundsätzlich kann man sagen: Ja, Obst ist gesund! Trotzdem sollte man Früchte nicht mit Gemüse gleichsetzen, da die meisten Obstsorten deutlich mehr Zucker enthalten und damit nicht endlos genascht werden sollten. Es ist absolut möglich, sich rund ums Jahr durch Gemüse mit Vitaminen zu versorgen, aber wenn wir ehrlich sind, schmeckt uns Obst einfach zu gut, um ganz darauf zu verzichten. Schlussendlich geht es darum, auf das eigene Hungergefühl zu achten, um das benötigte Maß an Früchten zu sich zu nehmen. Den einen Körper und seine Wünsche zu kennen stellt sicher, dass es zu keiner Unter- oder Überzufuhr an Früchten kommt.

Bild: pixabay.com, silviarita, 2305192

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